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Kandidat im Vorstellungsgespräch

Warum sollte ich bei dir arbeiten?

Der erste Eindruck zählt – Was Bewerber*innen wollen

Bewerber*innen wünschen sich vom möglichen Arbeitgeber:

x Zügige Rückmeldungen auf ihre Bewerbung.

x Ein nachvollziehbares Bewerbermanagement.

x Wertschätzung, Zeit und ehrliches Interesse im Gespräch.

x Eine begründete Absage.

Vorbei sind die Zeiten, in denen Kandidat*innen für ihren Traumarbeitsplatz eine Ochsentour in Kauf nehmen. Heute gilt es, als Arbeitgeber mit seiner Marke zu überzeugen. Und das ab der ersten Minute. Ihr solltet euren Unternehmenskern zielsicher kommunizieren. Und zwar so, dass die Zielgruppe sich eindeutig wiedererkennt. Wichtig ist, was tatsächlich und täglich gelebt wird. Das Identifikationspotenzial entscheidet auch darüber, ob Bewerber*innen Wartezeiten akzeptieren. Nichtsdestotrotz gilt: Eingehende Bewerbungen sollten schnellstmöglich bestätigt werden. Außerdem sollte jeder Arbeitgeber transparent kommunizieren, wie der Bewerbungsprozess für diese Stelle abläuft.
Beantwortet euren Kandidat*innen folgende Fragen:

x Wann erfahre ich, ob ich eingeladen werde?

x Welche Schritte wird es geben?

x Wie kann ich mich am besten auf die Gespräche und das Assessment-Center vorbereiten?

 

85 Prozent der Bewerber*innen sagen, dass die Passgenauigkeit zwischen Unternehmenskultur und eigenem Wertesystem für sie wichtig ist.

Oft sind Bewerbungsprozesse zeitaufwendig und bleiben an der Oberfläche. Vieles bleibt bloße Theorie. So zum Beispiel Feedback, Fehlerkultur, die Gestaltung der Arbeitszeit sowie die Verwirklichung der persönlichen Ziele. Wir möchten jedoch nicht nur herausfinden, ob ein neues Teammitglied die passenden Skills mitbringt. Wir wollen auch wissen, ob das Wertesystem zur Arbeitsweise im Unternehmen passt. Ob das Teammitglied nach unseren Vorstellungen mit Geschäftspartnern umgeht. Und inwiefern wir langfristig strategisch auf jemanden zählen können. Umgekehrt wollen Talente ihre eigene Persönlichkeit einbringen und ihre Stärken bestmöglich ausspielen. Ob die neue Arbeitsumgebung mir in die Karten spielt, erfahre ich oft zu spät.

 

Was ihr im Vorstellungsgespräch erfahren wollt

Für die meisten Assessments gilt, dass Erwartungen an Umwelt, Verhalten und Kompetenzen in beide Richtungen thematisiert werden.

x In welcher Arbeitsumgebung kann jemand produktiv arbeiten?

x Welches Verhalten zeigt die Person in Konfliktsituationen oder unter großem Druck?

x Und wie können die fachlichen und persönlichen Kompetenzen zu unseren Unternehmenszielen beitragen?

Umgekehrt wünschen sich Kandidat*innen eine Umgebung, in der sie sich weiterentwickeln können. Eigene persönliche wie berufliche Ziele wollen vereinbart und umgesetzt werden.

Wie aber stellen wir sicher, dass Haltung und Wertesystem, Identität und Zugehörigkeit übereinstimmen? Jeder weiß: Ein spannender Lebenslauf, Qualifikationen in Form von Referenzen sowie Teamverhalten wie aus dem Lehrbuch stellen noch keine Passgenauigkeit zum Unternehmen her. Ihr wollt wissen, ob auch langfristig mit den Bewerber*innen zu rechnen ist. Und ob die intrinsische Motivation zu eurer Vision passt.

7 Schritte für einen effektiven Gesprächsprozess

Elementarer Bestandteil der Gesprächsführung im Deep Value Assessment sind sieben Bodenanker. Die Positionierung im Raum und das Abschreiten der Bodenanker dient dazu, sich die Ebene zu vergegenwärtigen, über die aktuell gesprochen wird. Auch sehr kognitiv orientierte Personen schaffen es so, Fragen intuitiv und damit ehrlich zu beantworten. „Gut auswendig gelernt.“ Diese Gedanken werden euch im Deep Value Assessment nicht durch den Kopf schießen. Beide Seiten zeigen, was sie intrinsisch motiviert und wie ihr Mindset den Arbeitsalltag bestimmen wird.

Welche Vorteile hat diese Interviewform?

Das Deep Value Assessment zeigt auf, wer wirklich zu einer Stelle, Funktion und Rolle im Unternehmen passt.

Das ist besonders interessant, wenn ihr:

x euren Bewerbungsprozess verschlanken und gleichzeitig die Candidate Experience verbessern wollt.

x Schlüsselstellen besetzen müsst, auf denen ihr Fluktuation verringern und eine langfristig wertvolle Zusammenarbeit sicherstellen wollt.

x ein junges Unternehmen seid, dass stark wächst und dabei auf die passenden Kandidat*innen setzen will.

x eure Teams in die Auswahl der Bewerber*innen integrieren wollt.

 

Gekommen, um zu bleiben

Für 65 Prozent aller Mitarbeiter*innen ist die Unternehmenskultur auch der Hauptgrund, in einem Unternehmen zu bleiben. 56 Prozent geben sogar an, dass sie ein wichtigerer Faktor ist als das Gehalt. Es lohnt sich also, seiner Philosophie treu zu bleiben und sie zu leben. Auf diese Weise werden gute Arbeitsergebnisse immer wahrscheinlicher. Und ihr schafft einen Rahmen, in dem Mitarbeiter*innen ausdauernd und mit viel Eigeninitiative an eurer Unternehmensvision arbeiten.

 

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